Impressionen



Die Stadt liegt beiderseits der Elbe zu großen Teilen in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge. Unter anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur, sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch „Elbflorenz“ genannt. Mehrere das Stadtbild prägende Bauwerke, insbesondere solche des Dresdner Barock, dem Dresden seine architektonische Berühmtheit verdankt. Bauwerke wie die Frauenkirche, Semperoper, der Zwinger und Brühlsche Terrase.

Hauptgebäude sind das Bergpalais (1722–1723), das Wasserpalais (1720–1721) mit seiner großen Freitreppe zur Elbe und das Neue Palais. Die Schlossanlage wurde nach Entwürfen von Matthäus Daniel Pöppelmann und ab 1724 auch Zacharias Longuelune errichtet. Die Ausstattung ist bis heute zum Teil erhalten geblieben. Schloss Pillnitz ist ein hervorragendes Beispiel für die Chinamode des 18. Jahrhunderts.
Schloss Pillnitz, Wasserpalais – Im Vordergrund die Elbinsel zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz
Die reizvolle landschaftliche Umgebung, die auf der Nordseite der Elbe durch ausgedehnte Weinanbauhänge geprägt ist, trägt maßgeblich zur Attraktivität des Ensembles bei.



Dresden-Loschwitz ist einer der reinen Villenstadtteile von Dresden. Auf der gegenüberliegenden Elbseite liegt Blasewitz, mit dem Loschwitz durch das Blaue Wunder verbunden ist. In Loschwitz befinden sich eine Standseilbahn und die älteste Schwebebahn der Welt, die noch heute als Verkehrsmittel dienen. Berühmter Einwohner von Loschwitz war Manfred von Ardenne, dessen Institut sich noch heute hier befindet. Seit dem 18. Jahrhundert zogen die Loschwitzer Weinberge verstärkt wohlhabende Adlige, Dresdner Stadtprominenz und Künstler an, die hier ihre Weingüter und Sommerhäuser errichteten. 1805 kaufte der vermögende englische Graf Lord James Ogilvy, Earl of Findlater über seinen Lehnsherren Johann Georg Christian Fischer mehrere Weinbergsgrundstücke am Elbhang auf dem Gelände der heutigen Elbschlösser (Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg).


Im Gebiet des Nationalparks Sächsischen Schweiz gibt es eine Reihe von Burganlagen. Erhalten geblieben davon sind die Festung Königstein und Burg Hohnstein. Künstler der Romantik ließen sich von der wilden Schönheit der Felsen inspirieren, so der Maler Ludwig Richter oder der Komponist Carl Maria von Weber, der seine berühmte Oper Freischütz mit der Wolfsschluchtszene in der Nähe von Rathen ansiedelte.
Felsklettern - Die Landschaft der Sächsischen Schweiz ist geprägt durch viele Sandsteinfelsen. Dadurch hat sich das beliebte Freizeitvergnügen des Kletterns entwickelt. Geklettert wird nach den zu Beginn des 20. Jahrhunderts als weltweit erste ihrer Art entstandenen Sächsischen Regeln.
Boofen - Die Übernachtung unter einem Felsvorsprung, der so genannten Boofe bzw. das Freiübernachten überhaupt hat eine lange Tradition in der Sächsischen Schweiz.



Als König Heinrich I. 929 die sorbische Volksburg „Gana“ zerstört hatte, suchte er nach einem Ort für eine neue Burg. Diesen fand er zwischen der Elbe, der Triebisch und der Miesa. Der emporragende Felsen, auf dem die spätere Burg namens Misni (Meissen) erbaut wurde, eignete sich ausgezeichnet für die Beherrschung des Landes. Wegen ihrer Lage über der Elbe wird die Albrechtsburg auch „sächsische Akropolis“ genannt. Die Burg wurde mit einer steinernen Ringmauer mit Ecktürmen versehen und in der Mitte des Plateaus entstand der berühmte „Rote Turm“, der auf dem Meißner Wappen bis heute vertreten ist. Der Name der Burg Misni bezieht sich auf den kleinen Fluss Misni (Meisa), der etwas oberhalb des Burgberges in die Elbe mündete. Während am Flüsschen Misni Slawen siedelten, wurde südlich der Burg an einem kleinen Naturhafen die erste deutsche Siedlung im heutigen Gebiet der Stadt Meißen angelegt.

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